Fahrzeuge

Unsere Fahrzeuge werden regelmäßig und mit größter Sorgfalt gewartet. Um den unterschiedlichen Einsatzarten gewachsen zu sein, verfügen wir über eine Vielfalt von Gerätschaften.

HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug)

Florian Barbing 40/1

Besatzung:

  • 1+8 Mann

Fahrzeug-Daten:

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (kurz: HLF 20) ist die größere Ausführung dieses Fahrzeugtyps und geht entsprechend über die Beladung des HLF 10 hinaus. Es war seit 2004 als HLF 20/16 gemeinsam mit dem damaligen LF 20716 in der DIN 14530 Teil 11 genormt. Die momentane – leicht veränderte – Norm lautet DIN 14530 Teil 27.[3] Es verfügt über einen 1.600 Liter fassenden Löschwassertank, 120 Liter Schaummittelvorrat und 12 kg Löschpulver. Seine Feuerlöschkreiselpumpe kann pro Minute 2.000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar fördern. Gegenüber dem Löschgruppenfahrzeug 20 verfügt es oft über einen kleineren Wassertank, jedoch dafür über eine umfangreichere Beladung zur Technischen Hilfeleistung. Zu letzterer gehören nach aktuellem Stand unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz (mit Rettungsspreizer mindestens in Ausführung „BS“, Rettungsschere mindestens in Ausführung „BC“ und Satz Rettungszylinder), Zubehörmaterial, ein Verkehrsunfallkasten sowie grundsätzlich ein pneumatischer hebesatz. Es umfasst eine nahezu identische Ausstattung für die Brandbekämpfung wie das Löschgruppenfahrzeug 20: Hierzu zählen neben den wasserführenden Armaturen, zwei Fluchthauben, eine vierteilige Steckleiter (oder alternativ zwei Multifunktionsleitern), eine dreiteilige Schiebeleiter und ein Sprungrettungsgerät. Ebenso müssen vier Pressluftatmer, ein Atemschutzüberwachungssystem, zwei Schachtabdeckungen, vier leichte Chemikalienschutzanzüge, eine Strom- und Beleuchtungsausrüstung, Tauchpumpe TP 4/1, Motorsäge und Säbelsäge verlastet werden.


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TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser)

Florian Barbing 46/1

Besatzung:

  • 1+5 Mann

Fahrzeug-Daten:

Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz: TSF-W) ist eine Weiterentwicklung des TSF und in der DIN 14530-17 genormt. Zusätzlich zu seinem Vorgänger besitzt es nun auch einen eigenen Löschwassertank mit einem Inhalt von mindestens 500 Litern, der über einen Schlauch an die Tragkraftspritze angeschlossen ist. Das Fahrzeug verfügt außerdem über eineSchnellangriffseinrichtung oder eine so genannte „Vorrichtung zur schnellen Wasserabgabe“, d. h. ein zusammengekuppelter, in Buchten gelegter C-Schlauch und zehn B-Druckschläuchen à 20 Meter. Dieses Fahrzeug ist in der Regel in Kofferbauweise mit fünf Geräteräumen ausgeführt und hat eine zulässige Gesamtmasse von 7,5 Tonnen. Das TSF-W verfügt über eine feuerwehrtechnische Standardbeladung für eine Löschgruppe und eine Zusatzbeladung, deren Zusammensetzung entsprechend der Massereserve vereinbart werden kann, diese kann zum Beispiel die Zusatzmodule „Motorsäge“, „Strom“, „Beleuchtung“ oder „Schaum“ enthalten. Nach DIN-Norm verfügt ein TSF-W über keinen Rettungssatz. Davon abweichend kann auf einem TSF-W ein Rettungssatz im Rahmen einer Zusatzbeladung nach örtlichen Belangen verlastet worden sein.


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MTW (Mannschaftstransportwagen)

Florian Barbing 14/1

 

Besatzung:

  • 1+6 Mann

Fahrzeug-Daten:

  • Straßenfahrgestell in der Fahrzeugart "Kombi" nach DIN EN 1846-2
  • Zulässiges Gesamtgewicht:                               max. 3500 kg (hier aufgelastet)
  • Radstand lang:                                                  ca. 3800 mm
  • Fahrzeugbreite:                  mind.1900 mm bis max. 2200 mm
  • Fahrzeughöhe(bei Leermasse):                         max. 2900mm

Motor

  • Dieselmotor nach EURO-Norm 6, Direkteinspritzung, Turbolader und Ladeluftkühlung,
  • Leistung 96 kW, ohne Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Kraftstofffilter beheizt

Fahrwerk

  • Vorderachse in entsprechend verstärkter Ausführung
  • Verstärkte Stabilisatoren für Vorder- und Hinterachse
  • Verstärkte Stoßdämpfer für Vorder- und Hinterachse


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P250 (Pulverlöscher 250 kg)

Besatzung:

  • n.r.

Fahrzeug-Daten:

Der P 250 ist ein fahrbarer Pulverlösch-Anhänger mit 250 Kg Löschpulver (A-,B-,C-Pulver).

Das Löschpulver wird über 2 Pistolenstrahlrohr ausgebracht. Die Druckversorgung erfolgt über eine Stickstoffflasche.


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MZA (Mehrzweckanhänger)

Der Mehrzweckanhänger dient zum Transport des Schlauchbootes sowie von Gerätschaften und Material.

Verlastet ist darauf Ölbindemittel, Besen, Schaufel sowie das Zubehör zum Schlauchboot


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